Newsletter: DIE BRÜCKE

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Unser Newsletter, DIE BRÜCKE, erscheint in regelmäßigen Abständen und wird meist per Email an alle Gemeindemitglieder und Freunde der Evangelischen Gemeinde verschickt. Er enthält auch jeweils alle aktuellen Termine.

                      - Jede BRÜCKE ist eine Einladung -


Auszüge aus dem Newsletter der Evangelischen Gemeinde in Thailand

Liebe Gemeindemitglieder,
liebe Familien und Freunde,

es ist geschafft. Wir sind ins neue Gemeindehaus umgezogen und haben es fast schon fertig eingerichtet. Es ist groß und hell, und wir wollen viele Besucher darin herzlich willkommen heißen. Das Wohnzimmer wurde in den letzten Wochen zu einem geräumigen Gemeindesaal umgebaut. Es ist ein würdiger Kirchenraum geworden. Und die Kinder finden ausreichend Platz, so dass wir nun immer parallel zum Gottesdienst auch einen Kindergottes-dienst anbieten. Im Erdgeschoss sind die Gemeinderäume, im ersten Stock die Pfarrerwohnung. Vor dem Haus erstreckt sich ein großer Garten, der zum Verweilen und Spielen einlädt.

Am Sonntag, den 24. August wollen wir das Haus mit dem ersten Gottesdienst nach der Sommerpause einweihen. Alle Gäste sind anschließend zum Mittagessen im Pfarrgarten eingeladen.

Einen kleinen Haken gibt es: Durch den Umzug werden wir sehr schnell an die Bangkoker Realität angepasst. Für das neue Gemeindehaus müssen wir 100.000 Baht Miete pro Monat bezahlen. Das ist für unsere Gemeinde mit zurzeit 60 Mitgliedsfamilien nicht leicht zu schultern. Das Haus hat aber tatsächlich gegenüber den anderen 50 (!) Häusern, die in die engere Auswahl kamen, so viele Vorzüge, dass wir schnell überzeugt waren, dass wir diesem Haus den Zuschlag geben sollten. Außerdem sind hier die Vermieter damit einverstanden, dass viele Leute ein- und ausgehen werden. Das Haus hat Platz für viele Aktivitäten. Vielleicht haben gerade Sie eine pfiffige Idee, was Sie im evangelischen Haus anbieten oder veranstalten möchten. Sprechen Sie uns an.

Auch wenn Sie nicht regelmäßig am Gottesdienst teilnehmen, gibt es für Sie gute Gründe, die Gemeinde zu unterstützen. Als deutschsprachige Gemeinde, die Gottesdienste in Ihrer Muttersprache anbietet, sind wir auch Kulturträger, wir schaffen Identität und wir bieten Heimat für viele. Das soll so bleiben und eine Zukunft haben. Neben der Verkündigung der Frohen Botschaft, die Sinn und tragfähige Gemeinschaft stiftet, stehen wir auch weiterhin ein für viele Formen von sozialer, karitativer und auch seelsorgerlicher Hilfe. Jedermann ist bei uns herzlich willkommen. Kommen Sie doch einmal auf einen Kaffee oder ein Glas Bier bei uns vorbei. Hier dürfen Sie einfach sein und müssen sich keine Geschichten anhören.

Unsere Gemeinde feiert nächstes Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Und da wollen wir nicht alt und verbraucht daherkommen, sondern putzmunter und dynamisch und unternehmungslustig. Das Haus bietet dafür ideale Voraussetzungen.

Am 31. Juli ist
unser Kirchengemeinderatsmitglied und Schatzmeister Clemens Wendland nach langer Krankheit im Alter von 63 Jahren verstorben. Wir verabschiedeten uns im Beisein seiner drei Kinder und seines Bruders von ihm mit einer Trauerfeier. Clemens Wendland wurde für uns ein so naher Mensch, dass wir uns seinen endgültigen Abschied noch gar nicht recht vorstellen können. Er war vieles für uns, vor allem aber ein zuverlässiger, ein besinnlicher und zugleich fröhlicher Begleiter und Berater. Sein Wort zählte, und auf ihn konnte man sich verlassen. Er liebte das Leben, die Musik, ein gutes und gepflegtes Essen, vor allem aber die Menschen. Was er versprach, das hat er überpünktlich eingehalten, und er hatte immer Humor. Er hat seine Ziele verfolgt, und ging doch nie mit dem Kopf durch die Wand, er war ein Freund der weiterführenden Kompromisse. Bei ihm gab es keine Verurteilung. Er liebte die Freiheit und die Freiheit des Andersdenkenden und Andershandelnden. Er liebte so sehr das Leben, dass er über den Tod gar nicht sprechen mochte. Man kann sagen, dass er sich von niemandem wirklich verabschiedet hat. Seine drei Kinder waren die letzten Tage bei ihm am Bett und auch in der Sterbestunde bei ihm. Sein Grab wird er in Berlin haben. Seine Einäscherung war im kleinen Familienkreis hier in Bangkok. Wir wünschen den Angehörigen und den vielen Freunden Kraft und Gottes Segen.

Jahreslosung 2008:

Jesus Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben. (Johannes 14,19)

Ich freue mich auf viele Begegnungen mit Ihnen allen im neuen Gemeindehaus und bin gespannt, was das neue Schuljahr alles mit sich bringen wird. Ihnen allen wünsche ich ein gutes Einleben oder Wiedereinleben in Thailand.

Ich grüße Sie herzlich, auch von meiner Frau Isolde,

Ihr
Burkhard Bartel, Pfarrer
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Wenn Sie den Newsletter mit jeweils aktuellen Terminen erhalten wollen, dann geben Sie uns bitte eine kurze Nachricht (siehe Kontakt).