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                     KONFIRMATION 2010

   
    
Benedict Eckstein, Lena Mähr, Daniela Seitz, David Sierotzki, Mark Weinmann

Am 16. Mai konnten wir trotz der Unruhen in Bangkok eine schöne und würdige Konfirmation feiern.

"Dieser Gottesdienst hat eine neue Umgebung bekommen. Wir treffen uns in einer Stadt des Unfriedens.

Vieles, was wir heute in diesem GD sagen und hören, die Worte,
sie bekommen plötzlich eine konkrete und tiefere Bedeutung.

So auch der Psalm 23, den wir im Unterricht gelernt haben. Wir laden ein, die Worte des tiefsten Vertrauens in Gott mitzusprechen

                Der HERR ist mein Hirte,
                mir wird nichts mangeln.


                Er weidet mich auf einer grünen Aue

                und führet mich zum frischen Wasser.


                Er erquicket meine Seele.

                Er führet mich auf rechter Straße

                um seines Namens willen.


                Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,

                fürchte ich kein Unglück;

                denn du bist bei mir,

                dein Stecken und Stab trösten mich.


                Du bereitest vor mir einen Tisch

                im Angesicht meiner Feinde.

                Du salbest mein Haupt mit Öl

                und schenkest mir voll ein.


                Gutes und Barmherzigkeit

                werden mir folgen mein Leben lang,

                und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
                Amen.

Konfirmationsfrage:


Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden,
ihr seid auf den Namen des dreieinigen Gottes getauft worden.
Auf der Suche nach euch selbst habt ihr euch mit dem christlichen Glauben auseinandergesetzt.
Für euch wollt ihr den Weg des Lebens entdecken.
Ihr werdet nun selbst bestimmen, welchen Weg ihr geht,
und so eure eigenen Entscheidungen in der Kirche treffen.
Ihr habt von Gottes Liebe zu den Menschen gehört.
Ihr habt von den Aufgaben gehört, die die Kirche heute wahrnimmt.
Wir haben darüber nachgedacht, wie sich Christen für Nächstenliebe und Gerechtigkeit einsetzen.

So frage ich euch:
Wollt ihr im Vertrauen auf die Liebe Gottes euren Weg als Christen gehen?
Wollt ihr im Glauben annehmen, was Gott euch in der Taufe geschenkt hat?
Wollt ihr der Hoffnung mehr zutrauen als dem Zweifel, dem Mut mehr als der Angst?
Wollt ihr euch im Sinne der Nächstenliebe Jesu für andere einsetzen und euren Beitrag zu Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Welt leisten? Wenn das eure Absicht ist und euer Wunsch, dann antwortet: Ja, und Gott helfe mir.

Und ich frage Sie, liebe Gemeinde, liebe Eltern und Paten, die ihr heute Zeugen dieser Konfirmation seid: Wollen Sie diese jungen Menschen mitnehmen auf diesem Weg der Liebe Gottes und sich mit ihnen zusammen einsetzen für Frieden und Gerechtigkeit, wollen Sie mit ihnen in die Fußspuren Jesu treten? So antworten Sie: Ja, mit Gottes Hilfe."

               

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