Leben ist
Veränderung und Werden
Das erleben wir, die evangelische Gemeinde in Thailand,
zur Zeit stark. Wir sind in einer Übergangsphase. Das
Pfarrerpaar ist bereits verabschiedet. An dieser Stelle hat uns
die EKD in Hannover sehr geholfen und einen pensionierten
Pfarrer gefunden, der bereit ist mit seiner Frau vom 15.
September bis zum 30. Juni 2010 die Arbeit in unserer Gemeinde
zu übernehmen. Pfarrer Gerhard Kuppler freut sich auf unsere
Gemeinde und die gemeinsame Arbeit in unserer Gemeinde. Im
Gottesdienst am 19. September werden wir ihn in unsere Gemeinde
einführen.
Sie dürfen sich in dieser Zwischen-Zeit gerne auch an uns
Kirchengemeinderätinnen und Kirchengemeinderäte wenden. Nach
unseren Kräften sind wir für Sie da!
Anandi Bessai, Vorsitzende: anandi.bessai(at)web.de
Karlfried Metzler, stv. Vorsitzender: ij-km(at)web.de
Katja Niemann: katerina_niemann(at)yahoo.de
Andreas Seitz: andreasseitz65(at)gmx.de
Jennifer Wilson: jencollier(at)yahoo.com
Günther Nadolny: guenthernadolny(at)hotmail.com
Peggy Eisebith: peggy_eisebith(at)hotmail.com
Die Gemeinde-Mail-Adresse haben wir geändert:
ev.kirche.th(at)gmail.com (neu!)
Am 17.
Januar feierten wir unser 50-jähriges Jubiläum mit einem
Festgottesdienst und einem großen Fest. Es war ein wunderbarer
Tag! Wie hat das alles angefangen? Hier finden Sie
mehr ...
Vor 100 Jahren wurde Mutter Theresa geboren
„Christus in die Slums folgen“
Nicht Lady Gaga oder Robbie Williams, sondern US-Präsident
Barack Obama, der amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther
King oder der indische Freiheitskämpfer Mahatma Gandhi sind laut
Umfrage der BAT Stiftung für Zukunftsfragen die größten
Vorbilder der jungen Generation. Jeder Vierte der befragten 14-
bis 29-Jährigen nannte die Ordensfrau Mutter Teresa von
Kalkutta als Leitbild.
Als sie 1979 den Friedensnobelpreis bekam, nannte die
„Washington Post“ den Vorgang in einem nachdenklichen
Leitartikel „geeignet, uns an eine Form des Elends zu erinnern,
von dem die meisten Europäer und Amerikaner vielleicht nie
etwas erfahren.“
In einem gutbürgerlichen Elternhaus kam Agnes Gonxha
Bojaxhiu am 26. August 1910 im damals türkischen, später
jugoslawischen Skopje zur Welt – ein hübsches, musikbegabtes
Mädchen mit trälumerischen Augen. Sie trat bei den „Englischen
Fräulein“ ein, unterrichtete an der St. Mary´s
High School in Kalkutta als Schwester Teresa Erdkunde – und
entdeckte die Slums hinter den Mauern des Collegebezirks.
Mit 36 Jahren fasste sie den Entschluss auszusteigen: „Ich hörte
den Ruf, alles aufzugeben und Christus in die Slums zu folgen,
um ihm unter den Ärmsten der Armen zu dienen.“ Sie ließ sich
in Hygiene und Krankenpflege ausbilden, ging nach Kalkutta, gründete Spitäler,
Heime für Sterbende, Reha-Zentren für Leprakranke. Ehemalige
Schülerinnen schlossen sich ihr an, die
„Missionarinnen der Liebe“ wurden gegründet.
Ein amerikanischer Journalist beobachtete sie entgeistert beim
Versorgen einer stinkenden, von Würmern zerfressenen Wunde:
„Nicht für eine Million Dollar würde ich das tun!“ Lachend
erwiderte sie: „Ich auch nicht!“ – Sie tat es für Gott.
Todgeweihten Menschen nach einem freud- und trostlosen Leben für
ein paar Stunden oder Tage Zuwendung und Wärme zu geben und
ihnen die Würde zu retten, schien ihr keineswegs sinnlos:
„Sie haben wie die Tiere gelebt. Da sollen sie wenigstens wie
Menschen sterben!“
Kritikern ihrer Beschränkung auf spontane Soforthilfe entgegnete
sie, nur wer das Elend teile, könne die Elenden befreien und das
gestörte Verhältnis zwischen Menschen
verändern. Mutter Teresa starb am 5. September 1997 in
Kalkutta.
Christian Feldmann
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